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Arbeitsschwerpunkte

Wie aus dem Titel der Homepage bereits erkennbar wird, beschäftige ich mich mit Wirtschafts- und Regionalforschung. Im Fokus steht dabei die Entwicklung des ländlichen Raumes mit all seinen Facetten. Als Kernregion meiner Forschungen sehe ich meine Heimatregion Hermagor, sowie den Alpen-Adria Raum. Dennoch möchte ich nicht nur aus diesem Raumausschnitt Wissen vermitteln, sondern ein breites Verständnis für die zahlreichen Wechselwirkungen zwischen Standorten und Regionen in einer globalisierten Weltwirtschaft schaffen.

Ich versuche anhand wissenschaftlicher Methoden, dem interessierten Leser neue Erkenntnisse und Einblicke zu nachfolgenden Themen zu bieten:

    • Regionalforschung mit Fokus auf Wachstum, Entwicklung- und Wettbewerbsfähigkeit
    • Sozio-ökonomische Regionalanalysen
    • Qualitative/quantitative Marktforschung & Analyse
    • Transformationsprozesse
    • Entwicklung des ländlichen Raumes
    • Sozialer Wandel
    • Globalisierung und soziale Ungleichheiten
    • Verstädterung
    • Regionalpolitik (Gemeinde, Bezirk, Bund, Land und EU)
    • Projektunterstützungen wie z.B. LEADER
    • Regionale Innovationssysteme und wissensbasierte regionale Entwicklung
    • Netzwerk-, Clusterforschung & Kooperationen
    • Sozio-ökonomische Pfadabhängigkeiten
    • Tourismusforschung (Möglichkeiten und Grenzen des Tourismus)
    • Public Management aus betriebs- und regionalwissenschaftlicher Perspektive
    • Standortanalyse & Standortentwicklung
    • Raumdifferenzierende Wirkung von Digitalisierungsprozessen
    • Nachhaltige Entwicklung
    • Lokale Lebensmittelproduktion und Vermarktung
    • Perspektiven in der kleinstrukturierten Landwirtschaft
    • Umwelt & Ökosysteme
    • Mittelstandsforschung (KMU) und lokaler Arbeitsmarkt

Die Regionalforschung hat dabei für mich in Anlehnung an Schätzl (2000 & 2003) die Aufgabe: „Räumliche Strukturen und Aspekte und ihre Veränderungen – aufgrund interner & externer Entwicklungsdeterminanten und räumlicher Interaktion – zu erklären, zu beschreiben und zu bewerten. Diese empirische Erfassung, Beschreibung und Analyse der Vergangenheit und Gegenwart von Raumsystemen unterschiedlicher Maßstabsebenen ist die Grundlage für Regionalprognosen, aber auch Voraussetzung für beispielsweise regionalpolitische Entscheidungen, d.h. für die Gestaltung künftiger Entwicklungen“.

Bei meinen Forschungungen versuche ich ebenfalls einen hohen praktischen Bezug aufzuweisen. Als Profiteure  sehe ich vor allem die Menschen in peripheren Regionen des Alpen-Adria Raumes und darüber hinaus.  Es gilt die in der Region vorhandenen Entwicklungspotentiale zu aktivieren. Dies kann die  wirtschaftliche und kulturelle Eigenständigkeit einer Region erhöhen und sozioökonomische Disparitäten zu anderen erfolgreicheren Regionen abbauen.

Daneben leisten meine Arbeiten einen Beitrag für die wissenschaftliche Forschung und die Politik. Die Ergebnisse erlauben einen weiteren und tieferen Einblick in die aktuellen regionalen Entwicklungstendenzen peripherer Regionen. Gerade für beide Systeme (Wissenschaft und Politik) wird es eine der zentralen zukünftigen Herausforderungen sein, wieder näher an den Menschen zu agieren. In Bezug auf das Wissenschaftssystem schreibt Gross (2014): „Wissenschaft, die nicht an ihren gesellschaftlichen Nutzen denkt, bleibt im Elfenbeinturm. All diese Institutionen wurden einmal erfunden, um einen Beitrag zur gedeihlichen Entwicklung der Menschen zu leisten“.

Meine ausschließlich privaten Arbeiten münden in Lösungs- und Aktivierungsvorschlägen von lokalen Stärken, in der Erstellung von Pre-Konzepten (White Papers) oder in Zeitungsartikeln. Immer wieder halte ich auch Vorträge zur Thematik. An dieser Stelle verweise ich auf den Menüpunkt Publikationen & Projekte.